Für alle

Grüße zum Sonntag (31.01.2021)

Liebe Chöre,

der Sonnenschein mit dem Schnee sind wirklich herrlich! Die Kraft der Sonne im Gesicht zu spüren ist wie im Skiurlaub. Jetzt noch nach einem Saunaaufguss mit Hefeweizen und ein paar Freunden in der Sonne chillen, das wäre perfekt 🙂

Das Webinar über Splitscreen-Videos

Am Montagabend war das Webinar über Splitscreen-Videos. Ich finde, dass die beiden Landesposaunenwarte, die das gemacht haben, das wirklich super gemacht haben. Ich hatte ja die große Hoffnung, dass sich durch die ausführliche Information (2 Stunden) die Möglichkeit einer Abkürzung in der Arbeit der Erstellung ergibt. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Eigentlich sogar im Gegenteil, es ist, wenn man es gut machen möchte, eigentlich noch aufwendiger.

  1. Man muss die Rechte am Stück, das man aufnimmt und dann veröffentlicht, einholen und ggf. bezahlen. Für die Veröffentlichung auf YouTube gilt der Rahmenvertrag zwischen der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) und der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte), der ansonsten die Kosten bei Live-Aufführungen abdeckt, nicht. Da entstehen weitere Kosten und Arbeit, diese Rechte vorab einzuholen. Oder man musiziert GEMA-freie Musik (Komponist über 70 Jahre tot, Herausgeber über 20 Jahre tot). Oder man hat Glück und ein junger, aufstrebender Songwriter 🙂 (s.u.) findet das toll, dass man seine Songs produziert und erteilt uns das Nutzungs- und Aufführungsrecht kostenfrei.
  2. Dann hat jede/jeder, die/der sich daran beteiligt, die Rechte am eigenen Bild und Ton. Eigentlich bräuchte ich von jedem von euch für die Nutzung eine schriftliche Einverständniserklärung. Im Dezember habe ich danach nicht gefragt, weil ja die Einladung, sich an einem Splitscreenvideo zu beteiligen das ja schon impliziert. Aber eigentlich gehört es dazu.
  3. Damit die Aufnahme möglichst gut wird, ist es am besten, zu einem computererzeugten Klang (Midi) zu singen. Martin hatte das für den Posaunenchor und die Kantorei ja gemacht. Da gab es den Tipp, als Klick nicht nur etwas auf Viertelnoten einzurichten, sondern evtl. sogar auf den Sechzehnteln, weil man dann einfach noch präziser spielen kann.
  4. Dann gab es die klare Regel an die Chöre, mind. 3 Tage mit dem Midi zu üben, bevor man aufnimmt und sich dann die eigene Aufnahme wirklich auch sehr kritisch anzuhören und solange besser aufzunehmen, bis man wirklich rundherum zufrieden ist.
  5. Außerdem könnte man überlegen, ob man Ton und Bild getrennt aufnimmt. Beides soll in maximaler Qualität aufgenommen werden. Der Versand kann dann über WeTransfer erfolgen, weil die Dateien dann zu groß sind für Telegram, WhatsApp oder E-Mail. Aber ab wieviel Spuren im Video bricht mein Computer zusammen????
  6. Dann haben die beiden Posaunenwarte empfohlen, wenn man eine Einsendung wirklich nicht gut findet und weiß, dass die Person es besser könnte, sich auch zu trauen, nochmal um Neuaufnahme und Nachbesserung zu bitten. Oje…
  7. Ich war ja am ehesten beim Sound unzufrieden. Die Möglichkeit, das besser zu machen, besteht darin, den Ton nicht gemeinsam mit dem Bild, sondern separat in einem Audioprogramm zu bearbeiten und zusammenzufügen. Das bedeutet allerdings, dass das, was relativ viel Zeit kostet, nämlich die verschiedenen Aufnahmen vom Timing her genau übereinander zu legen, zweimal gemacht werden muss: einmal für das Bild und einmal für den Ton.

Das alles hat mich erstmal echt frustriert. Ich dachte, durch das Webinar würde es leichter werden. Aber egal. Wenn wir ein Splitscreen-Video machen, dann möchte ich gerne stolz und wirklich zufrieden damit sein. Und ihr auch. Also wenn dann richtig. Gibt es da jemanden unter euch, der/die sich im Bereich Video einarbeiten möchte? Die Aufgabe könnte man sich ja auch teilen.

Einen genauen Plan, was, wann, mit welchem Chor, existiert noch nicht. Aber ich denke darüber nach.

Wie war die Woche und wie wird die nächste?

Der Posaunenchor hatte am Dienstag eine eher unspektakuläre digitale Probe. Die bestellten neuen Noten und CDs mit Musik aus Frankreich sind am Freitag gekommen und werden gerade an die Bläser*innen verteilt. Und die nächste Probe am Dienstag findet dann mit neuen Stücken statt. Wie üblich mit Teachmes. Und wenn man die Stücke dann spielen kann und die CD hat (oder sich mal geliehen hat), kann man dann mit dem vollen Sound eines Profi-Posaunenchores spielen. Das mache ich seit Freitag auch und habe große Freude daran!

Die Kantorei hat einen zweiten Abschnitt aus dem Stabat Mater von Rheinberger zur Probe bekommen. Da hat sich auch etwas Schönes ergeben: Die Profi-Sopranistin Bogna hat diese Woche die Sopranstimme eingesungen. Für die zwei Abschnitte, die es schon gibt, stelle ich den Profi-Sopran-Teachme zusätzlich ein. Und für das, was noch kommt, gibt es dann nur noch die Fassung mit Bogna. Ich finde, das klingt total super! Liebe Damen im Sopran, singt einfach genau wie Bogna, dann wird das super!

Für den Gospelchor: Hat euch „Mourning into dancing“ eigentlich gefallen? Also noch jemandem außer Elgin? Das war einer der absoluten Lieblingssongs meines Heidelberger Studentengospelchores, aber das muss ja nicht heißen, dass er euch gut gefällt… Ich habe am Donnerstag mit Mats telefoniert. Das geht gerade mit den weiteren Songs nicht ganz so schnell, weil er gerade mitten in Prüfungen am Semesterende steckt. Aber ich möchte gerne, dass ihr auch wöchentlich einen neuen Song bekommt, deswegen werde ich einfach immer was dazwischenschieben. Heute klappt es evtl. noch nicht, aber ich hoffe, dass ich euch morgen etwas schicken kann.

Ups, war lang. Ganz liebe Grüße, bleibt gesund und fröhlich dabei! Euch einen schönen Sonntag,
Gudrun

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